Dienstag, 31. Dezember 2019

Buchrezension : Mein Ein und Alles von Gabriel Tallent




Rezensionsexemplar-
Autor: Gabriel Tallent
Verlag:Penguin Verlag
Erscheinungsdatum: 24.9.2018
Seitenzahl: 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3328600282

Inhalt (Klappentext):

Turtle Alveston ist eine der unvergesslichen Heldinnen der jüngeren Literatur. Die 14 Jährige wächst weltabgeschieden in den nordkalifornischen Wäldern auf , wo sie jede Pflanze  und jede Kreatur kennt. Auf ihren tagelangen Streifzügen in der Natur sucht sie Zuflucht vor der besitzergreifenden Liebe ihres ebenso charismatischen  wie obsessiven Vaters Martin. Erst als sie Jacob, einen Jungen aus ihrer Schule, näher kennenlernt  und wahre Freundschaft erfährt, beginnt sie sich langsam aus seinen Klauen zu lösen. Aber Martin kann und will seine Tochter nicht loslassen. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.

Meinung:

Ich habe mich mit dem Schreibstil in diesem Buch nicht anfreunden können und das Buch nach 233 Seiten abgebrochen. Inhaltlich wird einem die Abhängigkeit beiderseits sowohl von Turtle als auch von Martin sehr anschaulich dargestellt. Die Ambivalenz von Liebe einerseits aber anderseits von brutaler Gewalttätigkeit aber vor allem auch von psychischer Gewalt kommen sehr deutlich rüber. Aufgrund des wirklich total hochgestochen Schreibstils, habe ich das Interesse am weiterlesen völlig verloren und ich konnte nicht mehr weiterlesen.

Fazit:
Ich kann lediglich 2 Sterne vergeben, weil es mich nicht zum weiterlesen animiert hat.

 

Buchrezension: Bösland von Bernhard Aichner





Rezensionsexemplar-
Autor: Bernhard Aichner
Verlag: btb Verlag
Erscheinungsdatum:1.10.2018
Seitenzahl: 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Kosten: 20 Euro
ISBN: 978-3442756384

Inhalt (Klappentext)


Komm mit ins Bösland

Er hing an dem Gürtel, mit dem er mich immer geschlagen hat. Ich starrte sein Gesicht an, seinen offenen Mund, seine weiße Haut . Und die Hände, die still an seinen Armen herunterhingen. Da war nichts mehr, das mir Angst machte. Ich war glücklich, vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben.

Meinung:  

Der Klappentext des Buches verrät nicht viel und ich war sehr gespannt auf diesen Thriller. Ich fand ihn sehr fesselnd und hab ihn innerhalb kürzester Zeit weggesuchtet. 
Das Bösland von Ben ist der Dachboden seines Elternhauses. Sein Vater bringt ihn dorthin wenn er ihn verprügelt. Dort erhängt sich der Vater und Ben findet ihn. 1987 geschieht viele Jahre zuvor noch eine andere schreckliche Tat. Was hat Ben damit zu tun? Warum verbringt Ben 20 Jahre in der Psychatrie? Wer ist Schuld an dem Tod seiner Therapeutin? 
Ich mag nicht zuviel verraten, weil es zu sehr spoilern würde und ich denke es ist am besten wenn man sich in den Thriller fallen lässt. Bernhard Aichner hat hier einen packenden, mitreißenden Thriller geschrieben, der durch seinen rasanten Stil begeistert. Ich habe ihn unheimlich schnell durchgelesen und konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Bernhard Aichner hat einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil, den ich klasse finde. Kurze Sätze und Kapitel, die einen immer weiterlesen lassen. Der Spannungsbogen ist sehr hoch, das heißt für mich ein absoluter Page Turner, den man unbedingt lesen sollte.

Fazit:

Ein 5 Sterne Buch für mich, das ich jedem nur empfehlen kann!

Sonntag, 15. Dezember 2019

Buchrezension: Das Vogelhaus von Eva Meijer


-Rezensionsexemplar-
Autorin: Eva Meijer
Verlag: btb Verlag
Erscheinungsdatum: 27.8.2018
Seitenzahl: 320 Seiten, 12,5 x 20,0 cm, 5 s/w Abbildungen, gebunden
Kosten: 20 Euro
ISBN:
9783442757947
Inhalt (Klappentext):

Die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Frau und ihrer erstaunlichen Beziehung zu wild lebenden Vögeln
 
Len Howard (1894-1973) verbrachte die zweite Hälfte ihres Lebens in einem kleinen, abgelegenen Haus in Sussex, Südengland. Sie veröffentlicht äußerst erfolgreiche Bücher über Kohlmeisen, Rotkehlchen, Sperlinge und andere Vögel, die sie in ihrer Umgebug beobachtete, und obwohl sie keine Biologin war, galt sie als Pionierin auf dem Gebiet der Tierforschung.
Die faszinierende Lebensgeschichte dieser zu Unrecht vergessenen Vogelkundlerin inspirierte die Philosophin und Schriftstellerin Eva Meijer zu einem außergewöhnlichen Roman über Mensch und Natur, der uns dazu zwingt, herkömmliche Vorstellungen über das Leben in Frage zu stellen.
 
Meinung: 


Mich hat dieses Buch gelangweilt, weil es weder spannend noch fesselnd war und ich habe das Buch nach gut 200 Seiten abgebrochen.  Es ist eine sehr nüchterne Biographie, die mich nicht begeistern konnte. Im ersten Teil der Biographie erfährt man einiges über ihre Kindheit, ihre Jugend und ihre Musikkarriere. Nach diesem endlosen Teil war ich schon so gelangweilt, dass ich mich auf den zweiten Teil nicht mehr recht einlassen konnte. Es war ein zähes Buch, das ich nicht beenden konnte. Der Schreibstil war furchtbar und nicht gut zu lesen.


Fazit:

Ich kann nicht mehr als einen Stern vergeben, weil ich es nicht gut fande.
 

Buchrezension : Der Himmel gehört uns von Luke Allnut



 -Rezensionsexemplar-
Autor: Luke Allnutt
Verlag: blanvalet

Erscheinungsdatum: 12.11.2018
Seitenzahl:
Paperback , Klappenbroschur, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Orignialtitel: We own the sky Originalverlag:Trapeze, London 2018
Kosten:15 Euro 
 ISBN: 978-3-7645-0628-5

Inhalt (Klappentext): 

Wenn du glaubst, alles verloren zu haben, bleibt immer noch die Liebe....

Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet , und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt Sohn Jack endlich das große Glück der Beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben- doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird...
Meinung:

Der Himmel gehört uns von Luke Allnut ist ein sehr persönliches, emotionales und berührendes Buch, was sehr glaubwürdig und authentisch daher kommt. Es ist aus der Perspektive von Rob geschrieben und schildert das Leben vor, während und nach der Diagnose Krebs seines Sohnes Jack. Die Charaktere sind sehr gut bzw. authentisch dargestellt. Rob und Anna als wundervolle Eltern, die unterschiedlich mit der Diagnose umgehen und auf den ersten Blick anders damit umgehen als der andere, aber im Grunde leiden sie beide und es ist schade zu sehen wie sie sich nach und nach von einander entfernen. Ich konnte sehr gut mit allen Protagonisten mitfühlen, sowohl mit Rob, mit Anna als auch mit Jack.
Rob ist der Informatiker, der nicht aktzeptieren will, dass die Ärzte Jack keine Chance mehr geben und er informiert sich und recherchiert stundenlang bis er auf etwas trifft was ihm Mut gibt und irgendwann trifft er eine folgenschwere Entscheidung.
Anna kommt aus einem christlichen Haushalt und hat einen nüchternen Charakter, ist realistisch und vernünftig, geht keine Risiken ein und somit nimmt das Buch seinen Lauf.
Jack ist ein bezaubernder, süßer und humorvoller Junge, der begeisterungsfähig und tapfer ist. Bemerkenswert wie er seinen Lebenswillen nicht aufgibt. Er interessiert sich für Fotographie und ist ein aufgeweckter kleiner Junge.Der Schreibstil aus der Perspektive von Rob hat mir sehr gut gefallen und auch wenn das Buch ein paar Längen hatte konnte mich dieses emotionale Buch mitreißen und begeistern.

Dadurch konnte ich die Gefühle und Sicht von Rob sehr gut nachvollziehen, aber auch Annas Sicht und Gefühle waren sehr gut nachzuvollziehen, wobei ich eher bei Rob war....seine Sicht war mir näher als die von Anna. Es war aber sehr gut dargestellt, warum Anna so ist wie sie ist. 

Die Verzweiflung der Eltern kann man sehr gut nachempfinden und ist gut dargestellt worden und man hat richtig mitgelitten.

Fazit:

Diese emotionale Buch ist für mich eine klare Leseempfehlung und hat für mich vier Sterne verdient.

Sonntag, 24. November 2019

Buchrezension : Meine Gedanken fliegen wie Schmetterlinge von Eveleen Valadon; Jacqueline Remy

-Rezensionsexemplar-
Autorin: Eveleen Valadon; Jacqueline Remy
Verlag: Diana Verlag
Erscheinungsdatum: 10.9.2018
Seitenzahl:Paperback, Klappenbroschur, 176 Seiten

Orignialtitel: Mes pensées sont des papillons

Originalverlag: Kero
Kosten:15 Euro ISBN: 978-3-453-28547-7

Inhalt (Klappentext) 

So ist das Leben mit Alzheimer wirklich: Eine Betroffene erzählt.

Eveleen Valadon erinnert sich sehr gut an die Vergangenheit, aber ihr Kurzzeitgedächtnis lässt sie immer öfter im Stich. Vor vier Jahren dann die Diagnose: Alzheimer. Aus Scham hielt sie ihre Krankheit anfangs selbst vor ihrem engsten Umfeld geheim. Doch schließlich beschloss sie zu erzählen. Davon, wie es sich anfühlt, wenn die Gedanken wie Schmetterlinge im Kopf herumflattern. Mit bewundernswertem Mut ringt Eveleen Valadon ihrem inneren Feind ein autonomes Leben ab und beweist auf berührende Weise, dass sie noch immer sie selbst ist.
Meinung

Eveleen Valadon, Französin mit britischen Wurzeln, beschreibt in diesem Buch, begleitet von der französischen Journalistin Jacqueline Remy, ihr Leben mit Alzheimer. 
Sie war verheiratet und hat drei Kinder, leitete eine Presseagentur in Paris, unterrichtete Englisch  und ist eine vielfach ausgestellte Malerin.

Dieses Buch hat zwei Perspektiven und zwar zum einen die von Eveleen Valdon und zum zweiten, die der Journalistin Jacqueline Remy. Eveleen Valdon berichtet in ihrem Buch der Journalistin über ihr Leben mit der Alzheimer Erkrankung. Im darauf folgenden Kapitel berichtet die Journalistin ihre Eindrücke bei den Gesprächen mit Eveleen Valdon. 

Es wird deutlich wie sehr Eveleen Valadon versucht ihre Krankheit geheim zu halten bzw. sie versucht mit Anstrengung ihrem Umfeld etwas "vorzumachen", was ihr anfangs auch gelingt, aber im weiteren Verlauf der Erkankung immer schwieriger wird. Der Krankheitsverlauf ist nicht aufzuhalten. Der Nebel wird immer dichter und die Erkrankung lässt sie immer mehr abgleiten in eine eigene Welt. 

Eveleen Valadon ist eine sehr intelligente, interlektuelle und kreative Frau gewesen, die jetzt mit ansehen muss, wie sehr die Erkankung sie in ihrem Wesen einschränkt und ihr normale Ich nicht mehr zur Verfügung steht.

Das beängstigende Gefühl das eigene Ich zu verlieren, kann man sehr gut nachvollziehen und man hofft, dass man selbst nicht in diese Situation hinein gerät.

Zum Ende de Buches gibt Eveleen Valadon Tippps, wie Menschen mit Alzheimer Erkrankten umgehen sollen und im Nachwort schreibt die Neurologin und Geriaterin Dr. Lisette Volpe- Gillot etwas zur Pathophysiologie, Diagnose, Mitteilung der Diagnose und Behandlung bzw. zum weiteren Vorgehen sowie zur Behandlung.

Fazit:

Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen und es hat mich nicht so abgeholt, wie ich es mir erhofft habe.  Für mich ein drei Sterne Buch.

Sonntag, 17. November 2019

Frankfurter Buchmesse 2019 Sonntag

Hallo zusammen :-)

Weiter gehts mit dem Messesonntag...los gings für mich am Sonntag etwas später als die Tage davor.... Messe schlaucht halt schon.

Um 11 Uhr war die Lesung mit Kristina Moninger zu ihrem neuen Buch Das Leben ist auch nur eine Wolke . Im letzten Jahr habe ich " Hundert kalte Winter" von ihr gelesen und das war der Hammer. Ich bin schon sehr neugierig auf das neue Buch :-)




Danach hatte ich unterschiedliche Veranstaltungen auf der App gespeichert, aber es war sowohl am Samstag als auch am Sonntag sehr viel los und man kam nicht gut durch.

Um 12 Uhr war ich auf der Lesung der "Duftapotheke Band 3"  von Anna Ruhe und zu anschließenden Signierstunde im Yogi Tea Lesezelt.
Ich weiß es ist eigentlich ein Kinderbuch...aber ich schleiche schon länger drum rum....und nun hab ich mir Band 1 mitgenommen :-)




Danach hab ich mich weiter umgesehen und um 13 Uhr war ich bei Amazon bei der Lesung von Dirk Trost mit dem Titel " Freifall für Juist". Wir lieben ja die Nordsee, insbesondere Juist und Spiekeroog... ich freue mich auf das Buch :-)


Danach hab ich mir ein Päuschen gegönnt :-) Um 15: 30 Uhr war ich auf der Lesung von Friedrich Kalpenstein mit seinem Titel "Inselhippies" bei Amazon.




 Im Anschluss besorgte ich noch ein Buch als Geburtstagsgeschenk für meine Mutter... sie hat sich glaube ich über das Buch gefreut...ich will das auch noch lesen !



Danach war ich um 16:30 Uhr bei dem Interview mit Andreas Hoppe "Die Hoffnung und der Wolf" auf der ARD Bühne. Das war sehr informativ und regte zum nachdenken an.







So das war meine Buchmesse 2019 ...die Tage lade ich noch ein Messebericht auf Youtube hoch... würde mich freuen wenn ihr vorbeischaut.... unter  Einfach_Esther :-=

Frankfurter Buchmesse 2019 Samstag

Hallo zusammen :-)
Weiter gehts mit dem Messesamstag ...
 Die Ruhe vor dem Sturm am Samstag...




Der Tag fing mit der Signierstunde von Anne Barns am Stand von Haper Collins an. Anne Barns signierte ihr neues Buch "Bratapfel am Meer". "Apfelkuchen am Meer" fand ich sagenhaft und ich freue mich wie wahnsinnig auf "Bratapfel am Meer". Beim "Meet und Sweet" konnte man die Autorin persönlich treffen und es gab kleine Naschereien.







Ich war als erste dran beim signieren und Anne Barns hatte auch schon früher begonnen, sodass ich um kurz vor 10 schon fertig dort war. Ich konnte somit zum Amazon Stand sprinten und mir noch ein Buch von Ella Zeiss ergattern, die dort ihren Titel "Von Hoffnung getragen" vorstellte. Dies ist der zweite Band der Tage des Sturms Reihe.





Danach bin ich spontan direkt bei Amazon geblieben, denn um 10 Uhr stellten Lektoren Buchtipps vor, die man sich danach natürlich mitnehmen konnte. Die Buchtipps waren "Der lange Schatten der Nacht", "Flüster mir zu" , "In schwarzen Spiegeln"und "Ihr letztes Date"


Um 10.30 Uhr stellte Emma Wagner ihren Titel "Weil ich von dir träumte vor".... eine wunderbare Lesung und ich bin froh, dass ich auch dieses Buch signiert mitnehmen konnte.




Im Anschluss bin ich zum Gespräch mit Peter Wohlleben zur Open Air Stage (Event Area) nach draußen, wo Dennis schon wartete. Auch dies war super spannend und man konnte viel mitnehmen.


Um 12 Uhr war dies fertig und Dennis stellte sich noch zum signieren an. Ich ging zur Signierstunde mit Rebecca Gable. :-) Dort stand ich eine Stunde in dichtem Gedränge ...naja was macht man nicht alles ;-)



Danach wollte ich noch zur Lesung und Signierstunde mit Tami Fischer, aber als ich an der Reihe war gab es kein einziges Buch "Burning Bridges" mehr, schade, aber da kann man nichts machen.

Wir sind dann noch weiter rumgelaufen und haben hier und da geschaut....

Tanzveranstaltung auf der Kidsbühne ;-)




Ava Reed präsentiert "Ashes and Souls"


Das Gastland in diesem Jahr war Norwegen.... unterwegs im Norwegen Pavillion






Und mein Lieblingsverlag wenns um Kinderbücher geht... Kalea Book. Ein  herzerfrischender schweizer Verlag... schaut euch unbedingt mal die Bücher an. Ich hab in diesem Jahr ein Bloggerpaket bekommen. Ich werde auf meinem Youtube Kanal (Einfach_Esther) dazu ein Video hochladen. :-)






So nun wars das mit dem Samstag... weiter gehts mit Sonntag ;-)